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  Depressionen
                                            - was sind Depressionen und was kann man dagegen tun?

Körperliche Auswirkungen der Angst

Das Gefühl der Angst tritt dann auf, wenn man einer tatsächlichen oder einer eingebildeten Gafahr gegenübersteht.

Wenn unser Körper sich in einem Angstzustand befindet, schaltet er in eine Art Notfallmodus, der es ihm erleichtern soll, die Flucht zu ergreifen oder gegen das, wovor man Angst hat, zu Kämpfen. Es sind dann folgende Veränderungen zu bemerken:

Normalerweise gewöhnt sich der Körper jedoch nach kurzer Zeit an die Angst und diese Symptome verschwinden dann relativ schnell wieder. Allerdings bleibt der Körper noch für eine gewisse Zeit in Erregung, falls die Angstauslösende Situation wieder auftreten könnte.

Warum ist das so?

Nun, gehen wir viele tausende Jahre zurück zu den Anfängen der Menschheit. Der mensch wohnte in Höhlen und mußte sich sein Überleben durch die Jagd sichern. Zudem kam es regelmäßig vor, daß wilde Tiere in die Lager der Menschen eindrangen.

Wenn ein Mensch damals also einer Gefahr in Form eines wilden Tieres gegenüberstand, so war es durchaus sinnvoll, wenn das Herz schneller schlug, die Atmung sich beschleunigte und der Blutzuckerspiegel anstieg, da diese Reaktionen mehr Energie zur Verteidgung oder der Flucht bereitstellten.

Das Blut verdickte sich, die Blutgefäße wurden enger, da der Körper, falls sich eine Verletzung ergeben sollte, dann weniger blutete und sich Wunden schneller wieder verschlossen. Ein Verbluten sollte also verhindert werden.

Hunger, Durst, die Verdauung und auch sexuelle Triebe werden in solchen Situationen ebenfalls nicht begraucht, sie vergeuden nur in dieser Situation wertvolle Energie und lenken von der Gefahr ab.

Die körperlichen Veränderungen während einer Gefahrensituation sind also das Ergebnis einer langen Evolution und sollen den Menschen vor Gefahren schützen. Leider treten diese Symptome aber auch dann auf, wenn die Gefahr gar nicht besteht und der Betroffene sich eine solche Gefahr nur einbildet, da unser Gehirn dies von einer echten Gefahr nicht unterscheiden kann.


 



 

 

 



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