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Was kann ich tun, wenn ich bemerke, daß ich depressiv bin?
Versuchen Sie, die negativen Gedanken, die Sie in sich haben, nicht
so ernstzunehmen. Machen Sie sich klar, daß diese Gedanken
nur existieren, weil Sie diese Erkrankung haben.
Versuchen Sie, aktiv zu bleiben. Geben Sie sich nicht den depressiven
Stimmungen hin. Wenn sich Ihr Geist ausschließlich den negativen
Gedanken widmet, entsteht eine Spirale, die Sie immer weiter in
die Depression treibt. Beschäftigen Sie sich also mit positiven
Dingen, versuchen Sie, unter Menschen zu gehen, treffen Sie Freunde.
Eine weitere Möglichkeit ist es, Sport zu treiben oder sich
anderen Hobbies zu widmen.
Tun Sie nur so viel, wie Sie auch zu leisten fähig sind. An
einer Depression erkrankte Menschen sind, wie alle kranken Menschen,
nicht mehr voll leistungsfähig. Setzen Sie sich also keine
zu hohen Ziele, denn wenn Sie diese nicht erreichen, bildet sich
wieder eine Spirale, die Sie weiter in die Depression zieht. Nehmen
Sie sich also nur Sachen vor, die Sie auch wirklich zu leisten fähig
sind. Wenn Sie diese Ziele dann erreicht haben, loben Sie sich dafür.
Viele Depressive ziehen sich immer mehr aus der Umwelt zurück.
Versuchen Sie unbedingt, das zu vermeiden. Halten Sie Kontakt zu
Ihren Freunden und Ihrer Familie.
Lernen Sie, die Anzeichen für einen depressiven Anfall zu
erkennen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie ein Anfall zu
überwältigen droht.
Seien Sie geduldig mit sich selbst, geben Sie sich nicht selbst
die Schuld, daß es Ihnen schlecht geht. Eine Depression kann
unter Umständen mehrere Jahre lang andauern. Eine Behandlung
unter ärztlicher Aufsicht ist dringend zu empfehlen!
Suizid
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